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Gad Arnsberg zu Gast bei der DIG FrankfurtEs war der Abend des Spiels Deutschland-USA. Und die Prognose lautete: Zu einer DIG-Veranstaltung kommt niemand.  Dr. Gad Arnsberg, Sohn der bekannten Frankfurter Familie  Paul und Rosl Arnsberg, Hochschuldozent aus Israel, sprach zum Thema „Orthodoxie – die fromme Gefahr?“. Jene, die ungeachtet sportlicher Ereignisse zum Veranstaltungsort, dem Cafe am Wiesengrund gefunden hatten, sollten belohnt werden – mit einem kleines israelischen Abendessen, mit Falaffel und Humous.  Die Resonanz war mehr als verblüffend: Das Café in Frankfurt-Bockenheim platze aus alle Nähten, mehr als 60 Teilnehmer drängten sich bis in den Korridor des Veranstaltungsraumes und weder Essen noch Akustik waren angesichts der ungezählten, nicht angemeldeten Teilnehmer ausreichend,. Das aber tat dem Interesse am Thema und am bekannten jüdischen Sohn der Stadt Frankfurt keinen Abbruch. Und Arnsberg musste versprechen, den wie stets in sorgfältiger akademischer Manier erarbeiteten Vortrag schon bald noch einmal in Frankfurt zu halten.