Veranstaltungen

Hier finden Sie Berichte über unsere aktuellen und früheren Veranstaltungen.

 

Unsere nächsten Veranstaltungen

Montag, 29. Mai 2017, 19:00, Medienzentrum Frankfurt
ISRAEL SEHEN: Todesspiel

 

Rückblick auf frühere Veranstaltungen

 

DIG zu Gast auf dem Pop-Up-Boot_2Mit Zeitzeugen aus Israel und Zypern, mit Film-  und Wortbeiträgen, mit historischen Dokumenten und Briefen Betroffener aus den Camps gestaltete die Arbeitsgemeinschaft Frankfurt der Deutsch-Israelischen Gesellschaft auf dem Boot des Jüdischen Museums am Main eine attraktives Erlebnis für die fast 100 Gäste.  Im Mittelpunkt stand die Massenflucht der Holocaust-Überlebenden nach Palästina und die restriktive  Einwanderungspolitik der Briten, bekannt unter dem Namen Aliya Bet. Nach der Veranstaltung ging man auf das Deck des am Eisernen Steg gelegenen Bootes – und das Junge Forum der DIG schickte blau-weiße Luftballons in die letzte warme Sommernacht des Jahres ….

FSVEine besondere Veranstaltung der  deutsch-Israelischen gesellschaft Frankfurt fand jetzt im Stadion des FSV  statt:  initiiert und durchgeführt wurde sie durch  DIG-Mitglied Eugen Emmerling, auch Mitglied im Aufsichtsrat des FSV. Julius Rosenthal, Präsident des FSV, empfing die Gäste  herzlich, führte durch die Geschäftsstelle und natürlich auf so auf den Rasen des Stadions.

Stephan Kramer zu Gast im Frankfurter RömerDer Vortrag brillant, die Prognose schwarz. So lässt sich in kürzester Form die Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft beschreiben, die jetzt  im Plenarsaal des Frankfurter Rathauses stattfand. Stephan Kramer,  nicht nur in Frankfurt  - wo er u.a.  für Ignaz Bubis s.A. tätig war – eine bekannte Persönlichkeit sprach zum Thema „Freiheit und Sicherheit – ein Widersprich?“.

pp 04:04:2016Paris, Brüssel, Istanbul .. der Terror trägt mittlerweile den Namen zahlreicher Großstädte. So nimmt es nicht wunder, dass 80 Mitglieder und Freunde der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft der Deutsch-Israelischen Gesellschaft der Einladung ins Frankfurter Polizeipräsidium gefolgt waren.  Dr. Walter Seubert, stellvertretender Polizeipräsident konnte mit einer Reihe von Zahlen und Fakten darstellen, dass, zumindest was die Situation der Mainmetropole betrifft, die Kriminalstatistik weniger dramatisch und die Aufklärungsquote höher ist,

als der gefühlte Eindruck der Bevölkerung. Besonders interessierte die Gruppe Fragen  wie Flüchtlingsprobleme, Salafismus und natürlich der Schutz der jüdischen Objekte im Stadtgebiet.

Im Anschluss an das Briefing durch Dr. Seubert besuchte ein Teil der Gruppe das Kriminalmuseum im Polizeipräsidium, das einen Bogen der Polizeiarbeit spannt vom Fettmilchaufstand bis zum Fall Nitribitt.

Mayer 17.12.2015Es war ein Abend der nachdenklichen Art. Charles Meyer, wichtiger Repräsentant der jüdischen Gemeinde in Paris und Vizepräsident der Alliance France-Israel Général Koenig war Gast der DIG Ffm und berichtete im Ignaz-Bubis Gemeindezentrum über das Lebensgefühl der französischen Juden angesichts von Terror und Bedrohung. Im vollbesetzen Restaurant Sohar beschrieb er den Pariser Alltag, wo nicht nur Polizei das Bild jüdischer Einrichtungen prägt, sondern auch das Militär etwa die Synagogen sichert. Tausende französischer Juden, so Meyer, haben mittlerweile Aliya nach Israel gemacht.  Mit ihrer Anwesenheit setzte auch die französische Generalkonsulin in Frankfurt, Mme Sopie Laszlo ein Zeichen.

Co-Veranstalter des Abends war die European Alliance for Israel, ein Zusammenschluss von  pro-israelischen Freundschaftsgesellschaften aus 19 Ländern.. Hier sind Charles Meyer und Claudia Korenke als Vizepräsidenten tätig.

maccabi_1Die European Maccabi Games, das größte jüdische Ereignis, das jemals in Deutschland stattgefunden hat, stehen unmittelbar bevor: Über 2000 jüdische Sportler messen sich in unterschiedlichen Disziplinen vom 27. Juli bis zu 5. August in Berlin. Über die politische Bedeutung dieser Spiele, die auch Arenen der Olympiade 1936 nutzen, über das Trauma der Olympiade 1972 und über unglaubliche Sicherheitsvorkehrungen diskutierten jetzt in Frankfurt  Sportfunktionäre mit Gästen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Israeltag 2015_1Diesmal war es ein voller Erfolg. Der Frankfurter Israeltag, früh diesmal, weil er sich an den  3. Deutsch-Israelischen Freundschaftstag der Stadt Frankfurt anschloss, hat seinen idealen Standort gefunden: an der Frankfurter Hauptwache kreuzen sich alle Wege der Mainmetropole.  Stabiles Wetter, eine Vielfalt von Ständen und Rednern, Musik und Tanz – die Zuschauer wurden zu Mitwirkenden und alle waren fröhlich.

Gad Arnsberg zu Gast bei der DIG FrankfurtEs war der Abend des Spiels Deutschland-USA. Und die Prognose lautete: Zu einer DIG-Veranstaltung kommt niemand.  Dr. Gad Arnsberg, Sohn der bekannten Frankfurter Familie  Paul und Rosl Arnsberg, Hochschuldozent aus Israel, sprach zum Thema „Orthodoxie – die fromme Gefahr?“. Jene, die ungeachtet sportlicher Ereignisse zum Veranstaltungsort, dem Cafe am Wiesengrund gefunden hatten, sollten belohnt werden – mit einem kleines israelischen Abendessen, mit Falaffel und Humous.  Die Resonanz war mehr als verblüffend: Das Café in Frankfurt-Bockenheim platze aus alle Nähten, mehr als 60 Teilnehmer drängten sich bis in den Korridor des Veranstaltungsraumes und weder Essen noch Akustik waren angesichts der ungezählten, nicht angemeldeten Teilnehmer ausreichend,. Das aber tat dem Interesse am Thema und am bekannten jüdischen Sohn der Stadt Frankfurt keinen Abbruch. Und Arnsberg musste versprechen, den wie stets in sorgfältiger akademischer Manier erarbeiteten Vortrag schon bald noch einmal in Frankfurt zu halten.

Das neugegründete Junge Forum der DIG in Frankfurt beteiligte sich am Samstag, 19. Juli mit einer Fußgruppe am Frankfurter Christopher Street Day. Die Teilnehmer zogen mit regenbogenbunten Israelfahnen durch die Frankfurter Innenstadt um für Freiheit und Emanzipation zu demonstrieren und Verbundenheit mit dem Gay Pride in Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv zu zeigen. Im Gepäck hatten sie hunderte israelische Regenbogenfähnchen sowie Infomaterial über die offene und Schwulen und Lesben gegenüber aufgeschlossene Gesellschaft Israels.

IsraelsehenFast schien es, als sei auch „Israel Sehen“, die gemeinsame Veranstaltungsreihe von DIG und Medienzentrum Frankfurt Anlass gewesen, zusammen zu  rücken. Mitten in der Operation „Protective Edge“, wenige Stunden nach der Solidaritätsveranstaltung auf dem Frankfurter Opernplatz hatten sich so viele Gäste im Medienzentrum Frankfurt eingefunden wie nie zuvor. Teilweise stehend verfolgten sie den Film von Michelle Stein Teer, der Regisseurin aus Kfar Saba, angereist aus dem Krieg, um  „Kleiner Rudy“ im Medienzentrum Frankfurt zu zeigen und zu diskutieren. Michelle kommentierte das anschließende Gespräch mit Alia Pagin, der Medienpädagogin, die DIG-Partnerin ist im Medienzentrum, so: „Zu ersten Mal hat mir jemand die Fragen gestellt, auf die ich hoffte – die Fragen nach der unterschiedlichen Rezeption des Holocaust in den Generationen danach…“

Unser Foto zeigt Alia Pagin (links) und Michelle Teer im Gespräch mit den Zuschauern.