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DIGDer Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Uwe Becker, hat die Ausladung des Münchner SPD-Stadtrates Marian Offmann von der im Februar in der Bayerischen Landeshauptstadt stattfindenden „Friedenskonferenz“ heute deutlich kritisiert.

 

„Wenn mit Verweis auf die pro-israelische Haltung Offmanns dieser als offizieller Vertreter der Stadt München von den Organisatoren der sogenannten Friedenskonferenz ausgeladen wird, dann ist dies auch eine Form des israelbezogenen Antisemitismus, der hier praktiziert wird. Dies ist völlig inakzeptabel. Die Konferenz wird mit diesem Verhalten ihrem selbst erklärten Anspruch des Beitrags zum Frieden nicht gerecht, wenn man selbst Unfrieden sät und mittelbar damit Israel an den Pranger stellt. Dass Marian Offmann zudem Jude ist, gibt der Ausladung durch die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) einen zusätzlich beschämenden Beigeschmack. Noch haben die Organisatoren der Konferenz die Möglichkeit, ihren Fehler rückgängig zu machen und ich habe die Erwartung, dass man dies auch tut“, so Uwe Becker.