DIGDie Drohung der Iranischen Führung, die Israelische Stadt Haifa zu bombardieren, hat der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft heute mit scharfen Worten kritisiert.

 

 

„Wenn als Reaktion auf die erhöhten Spannungen zwischen den USA und dem Iranischen Regime dieses nichts Eiligeres zu tun hat, als die Bombardierung Haifas anzudrohen, dann muss die Deutsche Bundesregierung dies klar und unmissverständlich als Akt der Aggression verurteilen.  Der Führung in Teheran ist jeder Anlass recht, um ihr bereits mehrfach erklärtes Ziel der Vernichtung Israels in die Tat umzusetzen. Eine solche Drohung kann nicht im Raum stehengelassen werden. Zur Deutschen Staatsräson gehört auch, diese gerade in Situationen wie der augenblicklichen Verschärfung der Lage im Nahen Osten mit aktivem Handeln zu unterstreichen. In der konkreten Situation kann dies nur heißen: Wer Israel angreift, der greift auch Deutschland an und dies muss gegenüber der Iranischen Führungen klar und unmissverständlich formuliert werden“, so Uwe Becker.

Gleichzeitig zeigte sich Uwe Becker entsetzt über den erfolgten Iranischen Angriff auf Militärstützpunkte im Irak, wo teilweise auch Deutsche Soldatinnen und Soldaten stationiert sind.

„Es ist gut, dass Deutsche Soldatinnen und Soldaten bei den in der zurückliegenden Nacht erfolgten Iranischen Angriffen ganz offensichtlich nicht zu Schaden gekommen sind. Die Frauen und Männer unserer Bundeswehr leisten vor Ort einen wichtigen Dienst und stehen mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit auch für unser aller Freiheit ein. Es ist zu hoffen, dass die Situation zwischen den USA und dem Iran nicht weiter eskaliert“, so Uwe Becker abschließend.