Aktuelles

ImageAngesichts der eskalierenden Lage in Israel und in den palästinensischen Gebieten und der damit verbundenen Bedrohung der Bevölkerung hat Oberbürgermeister Peter Feldmann in einem Telefongespräch seinem israelischen Amtskollegen Ron Huldai im Namen des Frankfurter Magistrats seine große Besorgnis um die Sicherheit der Menschen in Tel Aviv und in Israel zum Ausdruck gebracht. „Wir sind in diesen schweren Stunden solidarisch mit unserer Partnerstadt und ich persönlich hoffe sehr, dass die Eskalation der Gewalt bald ein Ende findet“, sagte Feldmann. „Insbesondere wünsche ich allen Menschen in der Region, dass sie rasch wieder in Sicherheit leben können.“

Gad Arnsberg zu Gast bei der DIG FrankfurtEs war der Abend des Spiels Deutschland-USA. Und die Prognose lautete: Zu einer DIG-Veranstaltung kommt niemand.  Dr. Gad Arnsberg, Sohn der bekannten Frankfurter Familie  Paul und Rosl Arnsberg, Hochschuldozent aus Israel, sprach zum Thema „Orthodoxie – die fromme Gefahr?“. Jene, die ungeachtet sportlicher Ereignisse zum Veranstaltungsort, dem Cafe am Wiesengrund gefunden hatten, sollten belohnt werden – mit einem kleines israelischen Abendessen, mit Falaffel und Humous.  Die Resonanz war mehr als verblüffend: Das Café in Frankfurt-Bockenheim platze aus alle Nähten, mehr als 60 Teilnehmer drängten sich bis in den Korridor des Veranstaltungsraumes und weder Essen noch Akustik waren angesichts der ungezählten, nicht angemeldeten Teilnehmer ausreichend,. Das aber tat dem Interesse am Thema und am bekannten jüdischen Sohn der Stadt Frankfurt keinen Abbruch. Und Arnsberg musste versprechen, den wie stets in sorgfältiger akademischer Manier erarbeiteten Vortrag schon bald noch einmal in Frankfurt zu halten.

Das neugegründete Junge Forum der DIG in Frankfurt beteiligte sich am Samstag, 19. Juli mit einer Fußgruppe am Frankfurter Christopher Street Day. Die Teilnehmer zogen mit regenbogenbunten Israelfahnen durch die Frankfurter Innenstadt um für Freiheit und Emanzipation zu demonstrieren und Verbundenheit mit dem Gay Pride in Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv zu zeigen. Im Gepäck hatten sie hunderte israelische Regenbogenfähnchen sowie Infomaterial über die offene und Schwulen und Lesben gegenüber aufgeschlossene Gesellschaft Israels.

IsraelsehenFast schien es, als sei auch „Israel Sehen“, die gemeinsame Veranstaltungsreihe von DIG und Medienzentrum Frankfurt Anlass gewesen, zusammen zu  rücken. Mitten in der Operation „Protective Edge“, wenige Stunden nach der Solidaritätsveranstaltung auf dem Frankfurter Opernplatz hatten sich so viele Gäste im Medienzentrum Frankfurt eingefunden wie nie zuvor. Teilweise stehend verfolgten sie den Film von Michelle Stein Teer, der Regisseurin aus Kfar Saba, angereist aus dem Krieg, um  „Kleiner Rudy“ im Medienzentrum Frankfurt zu zeigen und zu diskutieren. Michelle kommentierte das anschließende Gespräch mit Alia Pagin, der Medienpädagogin, die DIG-Partnerin ist im Medienzentrum, so: „Zu ersten Mal hat mir jemand die Fragen gestellt, auf die ich hoffte – die Fragen nach der unterschiedlichen Rezeption des Holocaust in den Generationen danach…“

Unser Foto zeigt Alia Pagin (links) und Michelle Teer im Gespräch mit den Zuschauern.

Dan Shaham zu Gast im Frankfurter Presse-ClubIm vollbesetzen Frankfurter Presseclub stand der israelische Generalkonsul Dr. Dan Shaham den interessierten Teilnehmern Rede und Antwort. Die Gemeinschaftsveranstaltung des Hessischen Journalistenverbandes, Ortsverband Frankfurt und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Frankfurt erlebte einen Ansturm von Besuchern  - und so war der Frankfurter Presseclub im Rothschild'schen Pferdestall bis auf den letzten Platz besetzt. Dan Shaham, ganz Diplomat, musste sich vielen Fragen stellen ....

  Foto: Hermann Wygoda

BeckerKurzfristig anberaumt war eine, der bedrückenden Situation in Israel und Gaza geschuldet, ad hoc-Veranstaltung, die die DIG Frankfurt im Rathaus  Römer anbot. Als Geste der Solidarität der Bürger Frankfurts gegenüber jenen in der Partnerstadt Tel Aviv war der Frankfurter Stadtkämmerer Uwe Becker  - nicht zum erste Mal in Zeiten von Krisen – nach Tel Aviv gereist, um OB Ron Huldai zu treffen.  Unmittelbar nach Rückkehr berichtete er vor Mitgliedern und Freunden der DIG Frankfurt von Israel unter Raketen,  und stellte seine Lösungsansätze vor. Die Anzahl der  Teilnehmer, die die Frankfurter DIG-Vorsitzende zum Raumwechsel zwang, machte deutlich, wieviel Sorge, Ratlosigkeit und Gesprächsbedarf bei Frankfurts Israelfreunden bestand

Neujahrsemofang 2014_3Gute Stimmung, eine attraktive location, prominente Gäste – das war der Empfang der DIG Frankfurt anlässlich des jüdischen Neujahrsfestes. 150 Gäste feierten das Jahr 5775 und die Frankfurter Stadtgesellschaft war prominent vertreten  mit Oberbürgermeister, Stadtverordnetenvorsteher und Mandatsträgern aus Bund und Kommune. Angereist aus München war der israelische Generalkonsul Dr. Dan Shaham, aus Berlin DIG-Präsident Reinhold Robbe und Ehrengäste waren auch die DIG Vorsitzenden von Baden-Baden, Mainz, Wiesbaden und Kassel.

Feldmann in Tel AvivAngesichts der eskalierenden Lage in Israel und in den palästinensischen Gebieten und der damit verbundenen Bedrohung der Bevölkerung hat Oberbürgermeister Peter Feldmann in einem Telefongespräch seinem israelischen Amtskollegen Ron Huldai im Namen des Frankfurter Magistrats seine große Besorgnis um die Sicherheit der Menschen in Tel Aviv und in Israel zum Ausdruck gebracht. „Wir sind in diesen schweren Stunden solidarisch mit unserer Partnerstadt und ich persönlich hoffe sehr, dass die Eskalation der Gewalt bald ein Ende findet“, sagte Feldmann. „Insbesondere wünsche ich allen Menschen in der Region, dass sie rasch wieder in Sicherheit leben können.“

 

SIG auf dem Israeltag vor der Frankfurter BörseEinen Tag nach dem Israeltag der Stadt Frankfurt hat die DIG Frankfurt ein weiteres Mal Flagge gezeigt für Israel - diesmal auf dem Israeltag der Initiative "ILI - I Like Israel" vor der Frankfurter Börse.

Israeltag2014_1Am 13. Mai 2014 fand zum zweiten Mal der Israeltag der Stadt Frankfurt am Main statt, an dem die DIG Frankfurt mitwirkte. Neben einem Empfang im Kaisersaal wurde in den Römerhallen eine Ausstellung geboten, auf der sich zahlreiche deutsch-israelische Freundschaftsorganisationen, darunter auch die DIG den Gästen präsentieren konnten.