Aktuelles

Israeltag 2015_1Diesmal war es ein voller Erfolg. Der Frankfurter Israeltag, früh diesmal, weil er sich an den  3. Deutsch-Israelischen Freundschaftstag der Stadt Frankfurt anschloss, hat seinen idealen Standort gefunden: an der Frankfurter Hauptwache kreuzen sich alle Wege der Mainmetropole.  Stabiles Wetter, eine Vielfalt von Ständen und Rednern, Musik und Tanz – die Zuschauer wurden zu Mitwirkenden und alle waren fröhlich.

Palmengarten150 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel und 35 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv-Yafo - diese Jubiläen nahm die Stadt Frankfurt am Main zum Anlass, zum Deutsch-Israelischen Freundschaftstag am 27.04.2015 einzuladen. In diesem Jahr fand die Veranstaltung im Palmengarten-Gesellschaftshaus statt. Wie schon in den Vorjahren war die DIG Frankfurt am Main wieder mit einem Informationsstand vertreten.

Gallus270415_1Die alte Vorsitzende ist die neue Vorsitzende: einstimmig wurde Claudia Korenke anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft( DIG) Frankfurt erneut zur Vorsitzenden gewählt. Neu im Vorstand sind Frankfurts Stadtkämmerer Uwe Becker als stellvertretender Vorsitzender und Tibor Luckenbach, Vorsitzender der Nachwuchsorganisation der DIG, des Jungen Forums. Er wurde Beisitzer. Mit diesem Wahlergebnis unterstreicht die DIG Frankfurt, die etwa 300 Mitglieder hat, erneut ihre politische und konfessionelle Neutralität. Dr. Renate Wolter-Brandecker, stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin wurde ebenfalls als Stellvertreterin bestätigt, dritte Stellvertreterin im elfköpfigen Gremium ist Eva-Maria Klatt, Oberstudienrätin i.R.

Sämtliche MItglieder des neuen Vorstands unserer Arbeitsgemeinschaft finden Sie auf dieser Seite.

DIGDas Ergebnis der Parlamentswahl in Israel betrachtet der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e. V. (DIG), der ehemalige Wehrbeauftragte Reinhold Robbe, in einer aktuellen Erklärung als „kompliziert und risikobehaftet“ für die weitere Entwicklung Israels.

EhrenbürgerMazal tov! Zwei unserer langjährigen und engagierten Mitglieder, das Ehepaar Christel und Johannes Diekmann, Vorsitzende von "Ruf zur Veröhnung", sind am 12. März 2015 von der Stadt Ashkelon zu Ehrenbürgern aufgrund ihrer Verdienste um  Holocaust Überlebende und für das Barzilai Medical Center ernannt worden. Ausdrücklich wird sich für ihre großzügige Hilfe und ihre Spenden bedankt.

 Wir von der DIG Frankfurt gratulieren besonders herzlich und freuen uns mit Christel und Johannes Diekmann über diese wunderbare Auszeichnung.

ImageAngesichts der eskalierenden Lage in Israel und in den palästinensischen Gebieten und der damit verbundenen Bedrohung der Bevölkerung hat Oberbürgermeister Peter Feldmann in einem Telefongespräch seinem israelischen Amtskollegen Ron Huldai im Namen des Frankfurter Magistrats seine große Besorgnis um die Sicherheit der Menschen in Tel Aviv und in Israel zum Ausdruck gebracht. „Wir sind in diesen schweren Stunden solidarisch mit unserer Partnerstadt und ich persönlich hoffe sehr, dass die Eskalation der Gewalt bald ein Ende findet“, sagte Feldmann. „Insbesondere wünsche ich allen Menschen in der Region, dass sie rasch wieder in Sicherheit leben können.“

Gad Arnsberg zu Gast bei der DIG FrankfurtEs war der Abend des Spiels Deutschland-USA. Und die Prognose lautete: Zu einer DIG-Veranstaltung kommt niemand.  Dr. Gad Arnsberg, Sohn der bekannten Frankfurter Familie  Paul und Rosl Arnsberg, Hochschuldozent aus Israel, sprach zum Thema „Orthodoxie – die fromme Gefahr?“. Jene, die ungeachtet sportlicher Ereignisse zum Veranstaltungsort, dem Cafe am Wiesengrund gefunden hatten, sollten belohnt werden – mit einem kleines israelischen Abendessen, mit Falaffel und Humous.  Die Resonanz war mehr als verblüffend: Das Café in Frankfurt-Bockenheim platze aus alle Nähten, mehr als 60 Teilnehmer drängten sich bis in den Korridor des Veranstaltungsraumes und weder Essen noch Akustik waren angesichts der ungezählten, nicht angemeldeten Teilnehmer ausreichend,. Das aber tat dem Interesse am Thema und am bekannten jüdischen Sohn der Stadt Frankfurt keinen Abbruch. Und Arnsberg musste versprechen, den wie stets in sorgfältiger akademischer Manier erarbeiteten Vortrag schon bald noch einmal in Frankfurt zu halten.

Das neugegründete Junge Forum der DIG in Frankfurt beteiligte sich am Samstag, 19. Juli mit einer Fußgruppe am Frankfurter Christopher Street Day. Die Teilnehmer zogen mit regenbogenbunten Israelfahnen durch die Frankfurter Innenstadt um für Freiheit und Emanzipation zu demonstrieren und Verbundenheit mit dem Gay Pride in Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv zu zeigen. Im Gepäck hatten sie hunderte israelische Regenbogenfähnchen sowie Infomaterial über die offene und Schwulen und Lesben gegenüber aufgeschlossene Gesellschaft Israels.

IsraelsehenFast schien es, als sei auch „Israel Sehen“, die gemeinsame Veranstaltungsreihe von DIG und Medienzentrum Frankfurt Anlass gewesen, zusammen zu  rücken. Mitten in der Operation „Protective Edge“, wenige Stunden nach der Solidaritätsveranstaltung auf dem Frankfurter Opernplatz hatten sich so viele Gäste im Medienzentrum Frankfurt eingefunden wie nie zuvor. Teilweise stehend verfolgten sie den Film von Michelle Stein Teer, der Regisseurin aus Kfar Saba, angereist aus dem Krieg, um  „Kleiner Rudy“ im Medienzentrum Frankfurt zu zeigen und zu diskutieren. Michelle kommentierte das anschließende Gespräch mit Alia Pagin, der Medienpädagogin, die DIG-Partnerin ist im Medienzentrum, so: „Zu ersten Mal hat mir jemand die Fragen gestellt, auf die ich hoffte – die Fragen nach der unterschiedlichen Rezeption des Holocaust in den Generationen danach…“

Unser Foto zeigt Alia Pagin (links) und Michelle Teer im Gespräch mit den Zuschauern.

Dan Shaham zu Gast im Frankfurter Presse-ClubIm vollbesetzen Frankfurter Presseclub stand der israelische Generalkonsul Dr. Dan Shaham den interessierten Teilnehmern Rede und Antwort. Die Gemeinschaftsveranstaltung des Hessischen Journalistenverbandes, Ortsverband Frankfurt und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Frankfurt erlebte einen Ansturm von Besuchern  - und so war der Frankfurter Presseclub im Rothschild'schen Pferdestall bis auf den letzten Platz besetzt. Dan Shaham, ganz Diplomat, musste sich vielen Fragen stellen ....

  Foto: Hermann Wygoda