Aktuelles

ZypernEs waren Menschen, die rechtzeitig vor den Nazis fliehen konnten – insbesondere aber waren es Überlebende des Holocaust, die zwischen 1945 und 1948 versuchten, Palästina zu erreichen. Die britische Mandatsverwaltung jedoch verwehrte den Juden die Landung, wie etwa geschehen bei der „Exodus“. 130.000 Überlebende wurden in Palästina und Zypern in britischen Lagern interniert: im Verständnis der Mandatsmacht illegale Einwanderer.

Auf den Spuren dieser Menschen, die mit der Staatsgründung Israel 1948 Zypern verlassen konnten, befasste sich die Reise der Arbeitsgemeinschaft der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Frankfurt. Die Spuren dieser Jahre sind spärlich: In Zypern besuchte die Gruppe Xylotiymbou, ein Dorf südlich von Larnaca, das einst in der Nachbarschaft eines der Internierungslager lag. Den Bewohnern, die den Juden halfen zu fliehen, ist ein Gedenkort gewidmet, der in Zusammenarbeit mit der israelischen Botschaft entsteht.

Mayer 17.12.2015Es war ein Abend der nachdenklichen Art. Charles Meyer, wichtiger Repräsentant der jüdischen Gemeinde in Paris und Vizepräsident der Alliance France-Israel Général Koenig war Gast der DIG Ffm und berichtete im Ignaz-Bubis Gemeindezentrum über das Lebensgefühl der französischen Juden angesichts von Terror und Bedrohung. Im vollbesetzen Restaurant Sohar beschrieb er den Pariser Alltag, wo nicht nur Polizei das Bild jüdischer Einrichtungen prägt, sondern auch das Militär etwa die Synagogen sichert. Tausende französischer Juden, so Meyer, haben mittlerweile Aliya nach Israel gemacht.  Mit ihrer Anwesenheit setzte auch die französische Generalkonsulin in Frankfurt, Mme Sopie Laszlo ein Zeichen.

Co-Veranstalter des Abends war die European Alliance for Israel, ein Zusammenschluss von  pro-israelischen Freundschaftsgesellschaften aus 19 Ländern.. Hier sind Charles Meyer und Claudia Korenke als Vizepräsidenten tätig.

DIGAuf der außerordentlichen Hauptversammlung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft am 15.11.2015 wurden die " "Frankfurter Forderungen" verabschiedet

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Das Junge Forum, die Nachwuchsorganisation der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, hat gewählt. Ihr neuer Vorsitzender ist Tibor Luckenbach,  der das JuFo Frankfurt leitet und im Vorstand der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft der DIG ist. Der 28jährige ist Student an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Ihm ist die rasante Entwicklung des Jungen Forums in Frankfurt zu verdanken, das mit 40 Mitgliedern eine erfreuliche Größe hat. Mit der Wahl zum Bundesvorsitzenden des Jungen Forums verbunden ist die Kandidatur von Tibor Luckenbach als Beisitzer im Bundespräsidium der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

DIGDas Präsidium der Deutsch-Israelischen Gesellschaft hat am 11. September 2015 beschlossen, eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Diese findet am Sonntag, 15. November in Frankfurt am Main statt.

Die außerordentliche Hauptversammlung wird erforderlich aufgrund des angekündigten Rücktritts von Präsident Reinhold Robbe. Im Zuge dieses Rücktritts hat auch das Präsidium seinen Rücktritt angekündigt; daher werden Neuwahlen im Mittelpunkt der Zusammenkunft stehen. Darüber hinaus wird sich die Delegiertenversammlung mit Satzungsfragen befassen, die für die künftige struktur der DIG von grundlegender Bedeutung sind.

Die Veranstaltung findet statt am Sonntag, 15. November 2015 ab 11 Uhr im Casino der Stadtwerke, Kurt-Schumacher-Str.,  60311 Frankfurt.

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, stimmberechtigt sind jedoch ausschließlich die Delegierten, wie sie von jeder Arbeitsgemeinschaft gewählt und gesondert informiert wurden.

Buchmesse 2015Der Stabswechsel vollzog sich stets reibungslos: Insgesamt 15 waren die Mitglieder und Freude, die im Wechsel den Stand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse betreuten.  Unter der Ägide von David Kschenka, Praktikant aus der Berliner Geschäftsstelle, war der Stand stets frequentiert von zahlreichen Israelfreunden, aber auch,  wie dies bei unserem Thema so ist, von Skeptikern, die einen hohen Argumentationseinsatz erforderten. Attraktive Materialen waren Frequenzbringer der Beteiligung, so vor allem das  wertvolle Begleitbuch „Israelis und Deutsche“ zur gleichnamigen Wanderausstellung, die derzeit im Paul-Löbe-Haus in Berlin zu sehen ist. Fazit aller Beteiligten: auch auf künftigen Buchmessen möchten wir die DIG präsent sehen.

Es war Neuland, und es hat Spaß gemacht. An zwei aufeinanderfolgenden Samstagen nahm die Frankfurter Arbeitsgemeinschaft der DIG mit einem Stand an Parteitagem teil: so war sie präsent beim Unterbezirksparteitag der SPD, aber auch beim Kreisparteitag der CDU. Die DIG, politisch,  aber überparteilich,  erfreut sich  insbesondere in Frankfurt de Mitgliedschaft prominenter Vertreter aller Parteien.  So löste Dr. Renate Wolter-Brandecker, prominentes SPD-Mitglied und stellvertretende DIG-Vorsitzende großes Interesse bei den Genossen aus, in dem sie auf den Stand hinwies. Und dieselbe Politikerin verblüffte durch ihre Anwesenheit auf dem CDU-Parteitag – hier war sie anwsend in ihrer DIG-Eigenschaft. Der DIG-Stand wurde besucht von zahlreichen  Delegierten beider Parteien – und: es konnten neue Mitglieder und Interessenten für die DIG gewonnen werden.

Reise-10-2015Es war eine Reise in ein Krisengebiet. In der Woche, die begann mit dem grauenhaften Mord an einem Siedler, in der Woche, in der die Auseinandersetzungen um den Tempelberg ein weites Mal eskalierten,  ist die DIG Frankfurt nach Israel gereist. Es waren die letzen Tage des Laubhüttenfestes, aber von der Freude, auch über das Umblättern der letzen Seite der Tora,  war nicht überall etwas zu spüren.  Messerangriffe nahmen in Jerusalem zu, als die Gruppe schon weiter im Süden, in Rahat bei den Beduinen, in Arad und am Toten Meer war.  Am letzen Tag in Tel Aviv genoss man Strand und Stadt, und richtig: am Abreisetag setzte der erste Regen de Jahres ein. Eine eindrückliche, nachdenklich machende Reiserfahrung,  die insbesondere jenen sechs Personen, die zum ersten Mal im Land waren, noch lange Stoff zum Nachdenken, aber auch Anlass zur Wiederkehr geben wird.

Bernhard Mertens, DIG, sorgt für das Freizeitprogramm

KfZSie stammen aus dem Jugenddorf Hadassah Neurim und lernen KFZ-Berufe. Wie in jedem Jahr ist auch derzeit  auf Initiative der Kinder- und Jugendalyia, der Handwerkskamer Frankfurt und der Innung des KFZ-Gewerbes Frankfurt und Main –Taunus eine Gruppe junger Israelis in der Stadt. Die jungen Männer und  zwei Frauen  wohnen im Internat der KFZ-Innung in Frankfurt und absolvieren ein intensives vierwöchiges Ausbildungsprogramm. Ihnen interessante Eindrücke in der knapp bemessenen Freizeit zu vermitteln, hat sich seit Jahren  der ehemalige Stadtverordnete und DIG-Mitglied Bernhard Mertens zur Aufgabe gemacht.  So begleitet er die 20jährigen alljährlich bei einem Termin auf dem Frankfurter Flughafen und organisiert das beliebte  „Straßenbahn-Probelenken“ bei der VGF-Werkstatt.

V.l.n.r.: Claudia Korenke, Vizepräsidentin der DIG und Vorsitzende der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft, Uwe Becker, Frankfurter Stadtkämmeer und stellvertretender Vorsitzender der DIG Frankfurt, Ron Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses und Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland.Mit 8000 Teilnehmern, einer fulminanten Eröffnungsfeier auf der Berliner Waldbühne und dem Einzug von Sportlern aus 36 Ländern wurden die Maccabi Summer Games im Juli in Berlin eröffnet. Der Schauplatz Waldbühne war von hohem Symbolwert, fanden doch hier die Olympischen Spiele 1936 statt. Den Opfern des Nationalsozialismus, aber auch den Terroropfern der Olympiade 1972 wurde in einer Feierstunde mit Justizminister Heiko Maas gedacht.  Bei einem anschließenden Empfang sprach der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ron Lauder - und Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland rief den Gästen aus aller Welt nicht nur ein herzliches "Willkommen" zu, sondern betonte auch, dass mit der Austragung der Spiele an jenem Ort, wo 1936 die Nazis agierten, ein Zeichen des "Dennoch" gesetzt werden sollte. Im Anschluss an den Empfang fand ein fast dreistündiges Eröffnungsfest mit vielen bewegenden Elementen statt.