Aktuelles

Buchmesse 2015Der Stabswechsel vollzog sich stets reibungslos: Insgesamt 15 waren die Mitglieder und Freude, die im Wechsel den Stand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse betreuten.  Unter der Ägide von David Kschenka, Praktikant aus der Berliner Geschäftsstelle, war der Stand stets frequentiert von zahlreichen Israelfreunden, aber auch,  wie dies bei unserem Thema so ist, von Skeptikern, die einen hohen Argumentationseinsatz erforderten. Attraktive Materialen waren Frequenzbringer der Beteiligung, so vor allem das  wertvolle Begleitbuch „Israelis und Deutsche“ zur gleichnamigen Wanderausstellung, die derzeit im Paul-Löbe-Haus in Berlin zu sehen ist. Fazit aller Beteiligten: auch auf künftigen Buchmessen möchten wir die DIG präsent sehen.

Es war Neuland, und es hat Spaß gemacht. An zwei aufeinanderfolgenden Samstagen nahm die Frankfurter Arbeitsgemeinschaft der DIG mit einem Stand an Parteitagem teil: so war sie präsent beim Unterbezirksparteitag der SPD, aber auch beim Kreisparteitag der CDU. Die DIG, politisch,  aber überparteilich,  erfreut sich  insbesondere in Frankfurt de Mitgliedschaft prominenter Vertreter aller Parteien.  So löste Dr. Renate Wolter-Brandecker, prominentes SPD-Mitglied und stellvertretende DIG-Vorsitzende großes Interesse bei den Genossen aus, in dem sie auf den Stand hinwies. Und dieselbe Politikerin verblüffte durch ihre Anwesenheit auf dem CDU-Parteitag – hier war sie anwsend in ihrer DIG-Eigenschaft. Der DIG-Stand wurde besucht von zahlreichen  Delegierten beider Parteien – und: es konnten neue Mitglieder und Interessenten für die DIG gewonnen werden.

Reise-10-2015Es war eine Reise in ein Krisengebiet. In der Woche, die begann mit dem grauenhaften Mord an einem Siedler, in der Woche, in der die Auseinandersetzungen um den Tempelberg ein weites Mal eskalierten,  ist die DIG Frankfurt nach Israel gereist. Es waren die letzen Tage des Laubhüttenfestes, aber von der Freude, auch über das Umblättern der letzen Seite der Tora,  war nicht überall etwas zu spüren.  Messerangriffe nahmen in Jerusalem zu, als die Gruppe schon weiter im Süden, in Rahat bei den Beduinen, in Arad und am Toten Meer war.  Am letzen Tag in Tel Aviv genoss man Strand und Stadt, und richtig: am Abreisetag setzte der erste Regen de Jahres ein. Eine eindrückliche, nachdenklich machende Reiserfahrung,  die insbesondere jenen sechs Personen, die zum ersten Mal im Land waren, noch lange Stoff zum Nachdenken, aber auch Anlass zur Wiederkehr geben wird.

Bernhard Mertens, DIG, sorgt für das Freizeitprogramm

KfZSie stammen aus dem Jugenddorf Hadassah Neurim und lernen KFZ-Berufe. Wie in jedem Jahr ist auch derzeit  auf Initiative der Kinder- und Jugendalyia, der Handwerkskamer Frankfurt und der Innung des KFZ-Gewerbes Frankfurt und Main –Taunus eine Gruppe junger Israelis in der Stadt. Die jungen Männer und  zwei Frauen  wohnen im Internat der KFZ-Innung in Frankfurt und absolvieren ein intensives vierwöchiges Ausbildungsprogramm. Ihnen interessante Eindrücke in der knapp bemessenen Freizeit zu vermitteln, hat sich seit Jahren  der ehemalige Stadtverordnete und DIG-Mitglied Bernhard Mertens zur Aufgabe gemacht.  So begleitet er die 20jährigen alljährlich bei einem Termin auf dem Frankfurter Flughafen und organisiert das beliebte  „Straßenbahn-Probelenken“ bei der VGF-Werkstatt.

V.l.n.r.: Claudia Korenke, Vizepräsidentin der DIG und Vorsitzende der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft, Uwe Becker, Frankfurter Stadtkämmeer und stellvertretender Vorsitzender der DIG Frankfurt, Ron Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses und Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland.Mit 8000 Teilnehmern, einer fulminanten Eröffnungsfeier auf der Berliner Waldbühne und dem Einzug von Sportlern aus 36 Ländern wurden die Maccabi Summer Games im Juli in Berlin eröffnet. Der Schauplatz Waldbühne war von hohem Symbolwert, fanden doch hier die Olympischen Spiele 1936 statt. Den Opfern des Nationalsozialismus, aber auch den Terroropfern der Olympiade 1972 wurde in einer Feierstunde mit Justizminister Heiko Maas gedacht.  Bei einem anschließenden Empfang sprach der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ron Lauder - und Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland rief den Gästen aus aller Welt nicht nur ein herzliches "Willkommen" zu, sondern betonte auch, dass mit der Austragung der Spiele an jenem Ort, wo 1936 die Nazis agierten, ein Zeichen des "Dennoch" gesetzt werden sollte. Im Anschluss an den Empfang fand ein fast dreistündiges Eröffnungsfest mit vielen bewegenden Elementen statt.

JaffaSunsetWir freuen uns besonders, im Jubiläumsjahr 2015 wieder eine Reise nach Israel anbieten zu können. Die Reise findet vom 01.10.2015 bis zum 08.10.2015 statt und steht unter dem Motto "Israel und Deutschland - 50 Jahre diplomatische Beziehungen".

Es gibt viel Schönes zu sehen, dort im Land, wo nicht jeder hinfährt und dennoch am Davidstor oder hoch über Jaffa, mit jeweils einem morgendlichen Briefing und dem Mittelmeer, dem Toten Meer, dem See Genezareth und den heißen Quellen von Ramat Gader.

Wir wollen Deutsche treffen, die in Israel leben und arbeiten, Beduinen im Negev, Palästinenser in Ramallah, wir wollen die Dattelhaine im Jordantal und die römischen Säulen in  Beit Shean sehen. Wir wollen luxuriös wohnen am Toten Meer, und  direkt am Ufer des See Genezareth und mitteldrin in Tel Aviv. Und wir wollen shoppen und israelischen Wein genießen und das Grab des großen Maimonides sehen.

Falls Sie Interesse an dieser Reise haben, können Sie hier das Reiseprogramm abrufen. Außerdem finden Sie auf unserer Website das Anmeldeformular mit weiteren Reiseinformationen.

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maccabi_1Die European Maccabi Games, das größte jüdische Ereignis, das jemals in Deutschland stattgefunden hat, stehen unmittelbar bevor: Über 2000 jüdische Sportler messen sich in unterschiedlichen Disziplinen vom 27. Juli bis zu 5. August in Berlin. Über die politische Bedeutung dieser Spiele, die auch Arenen der Olympiade 1936 nutzen, über das Trauma der Olympiade 1972 und über unglaubliche Sicherheitsvorkehrungen diskutierten jetzt in Frankfurt  Sportfunktionäre mit Gästen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Berlin_im_Mai_2015_14

Mit Feierstunden und Symposien, wechselseitigen Besuchen, Konzerten und Gedenkstunden wurde im Mai in Deutschland und in Israel der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel gedacht. Das Spektrum reichte vom Rathaus in Wiesbaden zur Universität in  Mainz, dem Palmengarten in Frankfurt, dem Bauhausviertel in Tel Aviv bis hin zu den zentralen Ereignissen in Berlin, die sich – in Anwesenheit der Präsidenten Rivlin und Gauck auf die Gedenkstätte Gleis 17 und die Philharmonie konzentrierten.  Zwei Komponenten fehlten nie bei diesen Veranstaltungen das Herzl-Zitat vom „Wunder“ – und die Deutsch-Israelische Gesellschaft. Unsere Fotos bilden einen Teil des Geschehens ab.

 

EAI_1Israel-Freundschaftsorganisationen aus derzeit 19 europäischen Ländern haben am Sonntag in Berlin die „European Alliance for Israel“ (EAI) gegründet. Die Gründungszeremonie fand in Anwesenheit von Aviv Shir-On, Direktor der Europa-Abteilung des israelischen Außenministeriums im zum Deutschen Bundestag gehörenden Paul Löbe-Haus statt. In dieser Stunde werde, nach zweijähriger Vorbereitung, eine, wie Reinhold Robbe, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft formulierte, „bedeutende Stimme für die europäisch-israelische Freundschaft hörbar“.

Arnsberger_Fest_2015_1Auch in diesem Jahr war die DIG Frankfurt mit ihrem Stand auf dem Arnsberger Frühlingsfest bei schönstem Sonnenschein vertreten.

Frau Dr. Renate Wolter-Brandecker, stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin und auch stellvertretende Vorsitzende der DIG
Frankfurt, sprach das Grußwort und die DIG-Mitglieder Thomas Hoppenstedt, Helga Lübke, Eva-Maria Klatt und Doro Cramer freuten sich über zahlreiche Besucher und Interessenten am Stand!