18. November 2017 (29. Heshvan 5778)

 Shalom!

Willkommen auf der Homepage der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Frankfurt am Main!

Wir sind eine von etwa fünfzig örtlichen Arbeitsgemeinschaften der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Die DIG ist die bundesweit mitgliederstärkste binationale Organisation. Über 5.000 Mitglieder arbeiten in der DIG zusammen, um ihrer Solidarität mit dem Staat Israel und seinen Menschen Ausdruck zu verleihen.

Die Frankfurter Arbeitsgemeinschaft hat derzeit etwa 300 Mitglieder. Wir wollen durch unsere Arbeit, insbesondere durch unsere Veranstaltungen Land und Leute einer breiten Öffentlichkeit näherbringen. Insbesondere engagieren wir uns im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv.

Unsere nächsten Veranstaltungen

 

Mit tiefer Trauer nimmt die Deutsch-Israelische Gesellschaft Abschied von Schimon Peres, dem letzten der Gründerväter des Staates Israel.

Der große Staatsmann hat seinem Land in den verschiedensten Funktionen gedient. Und er verstand jede seiner Funktionen, sei es als Minister oder als Staatspräsident, stets als Dienst im Wortsinne. Er habe sich Israel vollständig verschrieben, hat er einmal gesagt, und das war nicht nur ein Versprechen, sondern gelebte Praxis.

Schimon Peres wusste, dass sein Land dauerhaften Frieden nur zusammen mit seinen Nachbarn und nicht gegen sie erreichen kann. Er gehörte zu denen, die stets nach Ausgleich und Gerechtigkeit suchten, auch in schwierigen Zeiten und unter dem Eindruck großer Enttäuschungen. Der Friedensnobelpreis war die verdiente Anerkennung dafür.
Dabei war Schimon Peres bei allem Bemühen um Frieden nicht naiv. Er wusste, dass Friedfertigkeit allein nicht reicht, um sein Land zu schützen und diejenigen von Gewaltanwendung abzuhalten, die noch immer die Vernichtung Israels anstreben. Er hat dies stets im Blick gehabt, aber sich niemals bei seinem Streben nach friedlichem Ausgleich davon entmutigen lassen.

Auch um die Verständigung mit Deutschland hat sich der Verstorbene besondere Verdienste erworben. 2014 ehrte ihn die Deutsch-Israelische Gesellschaft dafür mit der Ernst-Cramer-Medaille, „als großartigen Brückenbauer der deutsch-israelischen Geschichte“, wie es in der Urkunde heißt.

Wir, die Freunde Israels, trauern um einen Menschen, mit dem wir uns innig verbunden fühlten. Unsere besondere Anteilnahme gilt seiner Familie.

Berlin, den 28. September 2016