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Samstag, 4. Februar 2012 (12. Shevat 5772)
DIG-Nachrichten
In diesem Bereich finden Sie aktuelle Pressemitteilungen und sonstige Nachrichten aus der DIG und unserer Arbeitsgemeinschaft.

"Arafat ist gegangen - was nun?" - Lahnstein über den Tod des Paästinenserpräsidenten

Am 11.11.2004 ist Yassir Arafat in einem Krankenhaus in Paris gestorben. Am folgenden Tag wurde er nach einer Trauerfeier in Kairo in Ramallah beigesetzt. Mit seinem Tod endet eine Ära in der Geschichte des palästinensischen Volkes - und in der Geschichte des Nahostkonflikts. Noch ist unklar, wer die Lücke, die Arafat hinterlässt, füllen wird und ob sich sein Tod positiv oder negativ auf den Friedensprozess im Nahen Osten auswirken wird. Auch muss nun über Arafats politisches Leben Bilanz gezogen und dabei geklärt werden, ob er ein großer Staatsmann oder doch der Anführer einer Terrororganisation war. Prof. Manfrd Lahnstein sieht in Arafats Herrschaft "ein langes und schmerzliches Kapitel in der Geschichte des palästinensischen Volkes". Es folgt seine Presseerklärung zu Arafats Tod im Wortlaut.

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"Ein Sieg der Vernunft" - Lahnstein über Sharons "Entflechtungsplan"

Am 26.10.2004  hat nach hitziger Debatte die Knesset dem "Entflechtungsplan" von Premierminister Ariel Sharon mit überraschend großer Mehrheit zugestimmt. Der Abzug der israelischen Truppen aus dem Gaza-Streifen kann somit im nächsten Jahr beginnen. Eine breite Mehrheit der Israelis stimmt diesem Plan zu, erbitterter Widerstand kommt jedoch aus den Kreisen der Siedlerbewegung. Vor allem aber ist der Plan in Sharons eigener Partei, dem Likud-Block, hoch umstritten. Zu dem unerwarteten Abstimmungserfolg haben maßgeblich Stimmen aus der Opposition beigetragen. Es ist deshalb zu erwarten, dass Sharon den politischen Kampf um den Rückzug aus Gaza noch lange nicht gewonnen hat. Der Präsident der DIG, Prof. Manfred Lahnstein, nennt das Votum der Knesset in einer Presseerklärung, deren Wortlaut wir im folgenden dokumentieren, einen "Sieg der Vernunft".

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"Ariel Sharon schafft Fakten" - Lahnstein über die politischen Perspektiven für 2005

Der Abkoppelungsplan von Premierminister Ariel Sharon wird sowohl in Israel, als auch im Ausland kontrovers diskutiert. Während Sharon für sein Vorhaben, die israelischen Truppen aus dem Gazastreifen abzuziehen und die dort gelegenen Siedlungen aufzugeben, vor allem in seinem eigenen Lager auf zum Teil erbitterten Widerstand gestoßen. Gleichzeitig verstärkt sich international die Überzeugung, dass es zu einer weitestmöglichen Trennung zwischen Israel und den Palästinensern zurzeit keine  Alternative gibt, die dem berechtigten Bedürfnis Israels nach Sicherheit gerecht würde.

Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Prof. Manfred Lahnstein, befasst sich in dem folgenden Text mit einem Interview von Ariel Sharon, in dem er sein Pläne erläutert.

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"Nach der Wahl ist vor der Wahl"

Prof. Manfred Lahnstein im "Freitagsgespräch" bei Helmut Schmidt am 14.03.2003

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